14. Juli 2025

Die Ortsstelle Klagenfurt der Österreichischen Bergrettung hat endlich eine neue Bleibe gefunden.

Die Ortsstelle Klagenfurt der Österreichischen Bergrettung hat nach einer langjährigen Odyssee (seit der Gründung 1948 gab es noch nie eigene Räumlichkeiten) in der Marktgemeinde Ebenthal endlich eine neue Bleibe gefunden. Mit einem Einsatzgebiet von knapp 1/6 der Gesamtfläche Kärntens ist sie die größte Ortsstelle in Kärnten.
14. Juli 2025

Die Ortsstelle Klagenfurt der Österreichischen Bergrettung hat endlich eine neue Bleibe gefunden.

Die Ortsstelle Klagenfurt der Österreichischen Bergrettung hat nach einer langjährigen Odyssee (seit der Gründung 1948 gab es noch nie eigene Räumlichkeiten) in der Marktgemeinde Ebenthal endlich eine neue Bleibe gefunden. Mit einem Einsatzgebiet von knapp 1/6 der Gesamtfläche Kärntens ist sie die größte Ortsstelle in Kärnten.

Der bisherige Unterkunft in der Landesfeuerwehrschule stand seit Mai 2024 aus Platzgründen nicht mehr zur Verfügung und so waren zwei Container die Ausweiche.

Aktuell verfügt die Ortsstelle über 95 Mitglieder (mit 13 Kameradinnen ist auch der Frauenanteil erfreulich hoch), Mit dieser Mannschaftsstärke waren Zusammenkünfte in den beiden Containern nicht mehr möglich.

Fieberhaft wurde daher nach einem neuen Zuhause gesucht, so Kurt Müller, Leiter der Ortsstelle Klagenfurt im Gespräch. Da die Zeit drängte und auch die Motivation in der Mannschaft merklich abnahm, haben wir unser „Dilemma“ Ende 2024 auch dem Katastrophenschutzreferenten des Landes Kärnten und LR Daniel Fellner, geschildert, ergänzt Müller.

Sichtlich irritiert über die katastrophale Unterbringung einer ehrenamtlichen Rettungsorganisation in der Landeshauptstadt hatte dieser innerhalb 24 Stunden einen Lösungsvorschlag parat und zwar in Form einer Kooperation mit der Gemeinde Ebenthal.

Hier standen durch die geplante Verlegung des Bauhofes Räumlichkeiten zur Verfügung, welche mit recht geringem Aufwand für unsere Zwecke adaptiert werden konnten.

Obendrein hat man mit dem Ebenthaler Bürgermeister Hr. Christian Orasch (selbst ein begeisterter Florianijünger) einen Partner und Freund der Einsatzorganisationen gefunden, der für das konkrete Anliegen ein offenes Ohr hatte.

Der Bauhof wurde nach Pfaffendorf übersiedelt und so konnten wir der Ortsstelle eine große Garage anbieten. Auch ein Mehrzweckraum für Schulungen und Vorträge bzw. Versammlungen war in dieser Vereinbarung inkludiert, merkte Bürgermeister Christian Orasch noch an.

Die Bergrettung  hat die notwendigen Adaptierungen in Eigenregie durchgeführt und so konnten das Fahrzeug und die vielfältige Gerätschaft per 31. März 2025 in den Gemeindekomplex der Gemeinde Ebenthal übersiedeln.

In seiner Ansprache bedankte sich Ortsstellenleiter Kurt Müller nochmals bei LR Daniel Fellner und Bgm.  Christian Orasch für die rasche und unbürokratische Erledigung deren Anliegens.

Die Zahl der Einsätze hat sich in den letzten Jahren signifikant gesteigert, wie den Jahresstatistiken zu entnehmen ist. Daher wird auf eine fundierte Ausbildung (diese dauert immerhin 4 Jahre) großer Wert gelegt, ergänzt der ehemalige Ortsstellenleiter Reinhold Dörflinger. Er zählt zu den prägenden Persönlichkeiten im Bergrettungsdienst. Als einziger Kärntner hat er über viele Jahre auch die Funktion des österreichischen Präsidenten der Bergrettung bekleidet. Weiters ist auch die seinerzeitige bahnbrechende Funkausstattung im Bergrettungsdienst sein Verdienst.

@ Dieter Arbeiter

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